Temporäre temperaturkontrollierte Kapazität für einen Premium-Hersteller von Tiernahrung
Im Rahmen seiner Wachstumsstrategie begann ein führender internationaler Hersteller von premium gefrorener Tiernahrung mit dem Bau einer neuen Produktionsanlage in Polen, einschließlich einer permanenten Kaltlagerinstallation für Rohstoffe und Fertigprodukte.
Die Marktnachfrage beschleunigte sich jedoch schneller als erwartet. Bestellungen gingen ein, bevor die neue Fabrik und das dazugehörige Kühlhaus vollständig betriebsbereit waren. Um Produktionsverzögerungen und Lieferengpässe zu vermeiden, führte das Unternehmen eine temporäre Produktionslinie ein, stand jedoch vor einer kritischen Lücke: Vor Ort stand keine temperaturkontrollierte Lagerkapazität zur Verfügung.
Die Herausforderung
Die Situation führte zu unmittelbarem operativem Druck.
Der Hersteller musste:
- Strenge Gefrier- (-18 °C) und Kühlbedingungen (+4 °C) bei der Lagerung einhalten
- Mit der Produktion beginnen, bevor das permanente Kühlhaus fertiggestellt war
- Die Lagerung nicht an externe Kühlhäuser auslagern
- Produktionsverzögerungen, Umsatzverluste und Reputationsrisiken vermeiden
Ohne Lagerkapazität vor Ort wäre das Unternehmen gezwungen gewesen, entweder die Produktion zu verschieben oder auf externe Einrichtungen zurückzugreifen, was zusätzliche Transportkomplexität, Kosten und operative Risiken in einer sensiblen Expansionsphase mit sich gebracht hätte.
Die Priorität war klar: schnell eine zuverlässige, konforme temperaturkontrollierte Kapazität zu schaffen, ohne die Bauarbeiten oder zukünftige Infrastrukturpläne zu beeinträchtigen.
Die Lösung
Um die Kapazitätslücke zu schließen, lieferte und installierte TITAN 25 ArcticStore-Kühlcontainer, die sowohl Tiefkühl- als auch Kühlkapazitäten bereitstellten.
Die Konfiguration umfasste:
- 15 Einheiten innerhalb der Produktionshalle installiert
- 10 Einheiten außerhalb der Anlage positioniert
Die gemischte Installation erforderte eine sorgfältige Koordination mit der laufenden Bauphase sowie den Standortbedingungen, einschließlich der Einebnung des Bodens und der Anpassung an den verfügbaren Platz.
Das containerbasierte System ermöglichte es dem Hersteller, eine temporäre Kühlinfrastruktur ohne permanente bauliche Veränderungen einzurichten und die Kapazität exakt an den Bauzeitplan der neuen Anlage anzupassen.
Das Ergebnis
Mit temperaturkontrollierter Kapazität konnte das Unternehmen:
- Die Produktion früher als geplant starten
- Sowohl Rohstoffe als auch gefrorene Fertigprodukte sicher lagern
- Eingehende Bestellungen ohne Unterbrechung erfüllen
- Produktqualität und Compliance-Standards einhalten
Die Lösung ermöglichte etwa vier Monate unterbrechungsfreien Betrieb, bevor die permanente Kaltlageranlage vollständig betriebsbereit war.
Durch den Verzicht auf externe Kühlhäuser und die damit verbundene logistische Komplexität reduzierte der Hersteller operative und kommerzielle Risiken in einer entscheidenden Wachstumsphase.
Flexible Infrastruktur für industrielle Expansion
Diese Fallstudie zeigt, wie temporäre temperaturkontrollierte Infrastruktur die industrielle Produktion während Phasen schnellen Wachstums und Bauarbeiten unterstützen kann.
Für Hersteller, die ihre Kapazitäten erweitern, bietet containerbasierte Kaltlagerung eine praktische Brückenlösung, die die Betriebskontinuität sicherstellt, während permanente Anlagen fertiggestellt werden.
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